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Faschingsmuffelparty im Gasthaus Eichel

Samstag, 20.00 Uhr im Gasthaus Eichel. Der Saal war komplett gefüllt und die Gäste schauten gespannt zum Eingang. Dort kamen gerade drei Herren mit Pauke, Akkordeon und Tuba herein. Sie trugen auch lustige Hüte und rote Pappnasen, doch etwas passte nicht. Mit ganz nach unten gezogenen Mundwinkel und versteinerten Minen drückten die Gesichter eher Abscheu denn Spielfreude aus.

Doch das alles war natürlich Absicht. Die drei Herren waren Franz Lachenmair, Andy Schlarnhaufer und Hermann „Olli“ Hintner, besser bekannt als „Die Maulquappen“. Diese hatten zum Faschingsmuffelabend eingeladen, denn ihnen geht gemäß ihrer Begrüßung „diese Narretei meilenweit am A… vorbei.“ Sollte man an diesem Abend trotzdem lachen müssen, so Lachenmair, möge man das bitte nicht nach innen tun, „das gibt Blähungen!“

Diesem Rat folgte das Publikum nur zu gerne. Die Maulquappen boten wie immer eine überaus gelungene Mischung aus mal brachialem, mal hintersinnigen Humor zusammen mit gut gemachter Musik. Dabei beeindruckten sie mit ihrer Beherrschung der verschiedensten Instrumente und der breiten stilistischen Auswahl. Ob Reggae, Bossa Nova, Musik aus Israel oder Italien – die drei Künstler ließen sich nicht einschränken.

Bekannt sind die Maulquappen für ihre punktgenauen Spitzen, die auf die große und kleine Politik abzielen. So griffen sie auch diesmal in der „Anti-Büttenrede“ und den Gstanzln viele aktuelle Punkte auf. Der Abhörskandal der NSA („Neugierige Sau-Amis“) oder der „GroKoDeal“ waren genauso Thema wie die Drohnen der Bundeswehr oder der Limburger Bischof mit seinen Bauvorhaben.

Für besondere Erheiterung sorgte ihre Verarbeitung der Schwarzgeldaffäre von Uli Hoeneß und Alice Schwarzer. Da bekamen die Lieder „Tür an Tür mit Alice“ und „Tränen lügen nicht“ plötzlich eine ganz neue Bedeutung.

Natürlich haben sie auch in ihrer Heimat Buchloe ganz genau hingeschaut. Die „neue Floriansburg, strategisch günstig gelegen an der alten Handelsstraße von München zum Bodensee mit einem hohen Burgfried, our illustrated strip tower“ wurde genauso betrachtet wie das Gymnasium oder der Bahnhof. Bei den Kostensteigerungen dessen Neubaus und 6000 Euro pro Meter für den Lärmschutz wird „Stuttgart21 ein Klacks dagegen.“ Auch mit dem Königs-Odler zeigten sie ihr Engagement für das Allgäu und seine Landwirte und verpackten ihre Forderung nach angemessenen Milchpreisen in einer augenzwinkernden Betrachtung der Lieblingsbeschäftigung der heimischen Bauern – dem Pschütten.

Nach über drei Stunden Programm, nur unterbrochen durch zwei kurze Pausen, applaudierte das Publikum so lange und euphorisch, das die drei Künstler erst nach zwei Zugaben die kleine Bühne verlassen konnten.

Samstag, 20.00 Uhr im Gasthaus Eichel. Der Saal war komplett gefüllt und die Gäste schauten gespannt zum Eingang. Dort kamen gerade drei Herren mit Pauke, Akkordeon und Tuba herein. Sie trugen auch lustige Hüte und rote Pappnasen, doch etwas passte nicht. Mit ganz nach unten gezogenen Mundwinkel und versteinerten Minen drückten die Gesichter eher Abscheu denn Spielfreude aus.

Doch das alles war natürlich Absicht. Die drei Herren waren Franz Lachenmair, Andy Schlarnhaufer und Hermann „Olli“ Hintner, besser bekannt als „Die Maulquappen“. Diese hatten zum Faschingsmuffelabend eingeladen, denn ihnen geht gemäß ihrer Begrüßung „diese Narretei meilenweit am A… vorbei.“ Sollte man an diesem Abend trotzdem lachen müssen, so Lachenmair, möge man das bitte nicht nach innen tun, „das gibt Blähungen!“

Diesem Rat folgte das Publikum nur zu gerne. Die Maulquappen boten wie immer eine überaus gelungene Mischung aus mal brachialem, mal hintersinnigen Humor zusammen mit gut gemachter Musik. Dabei beeindruckten sie mit ihrer Beherrschung der verschiedensten Instrumente und der breiten stilistischen Auswahl. Ob Reggae, Bossa Nova, Musik aus Israel oder Italien – die drei Künstler ließen sich nicht einschränken.

Bekannt sind die Maulquappen für ihre punktgenauen Spitzen, die auf die große und kleine Politik abzielen. So griffen sie auch diesmal in der „Anti-Büttenrede“ und den Gstanzln viele aktuelle Punkte auf. Der Abhörskandal der NSA („Neugierige Sau-Amis“) oder der „GroKoDeal“ waren genauso Thema wie die Drohnen der Bundeswehr oder der Limburger Bischof mit seinen Bauvorhaben.

Für besondere Erheiterung sorgte ihre Verarbeitung der Schwarzgeldaffäre von Uli Hoeneß und Alice Schwarzer. Da bekamen die Lieder „Tür an Tür mit Alice“ und „Tränen lügen nicht“ plötzlich eine ganz neue Bedeutung.

Natürlich haben sie auch in ihrer Heimat Buchloe ganz genau hingeschaut. Die „neue Floriansburg, strategisch günstig gelegen an der alten Handelsstraße von München zum Bodensee mit einem hohen Burgfried, our illustrated strip tower“ wurde genauso betrachtet wie das Gymnasium oder der Bahnhof. Bei den Kostensteigerungen dessen Neubaus und 6000 Euro pro Meter für den Lärmschutz wird „Stuttgart21 ein Klacks dagegen.“ Auch mit dem Königs-Odler zeigten sie ihr Engagement für das Allgäu und seine Landwirte und verpackten ihre Forderung nach angemessenen Milchpreisen in einer augenzwinkernden Betrachtung der Lieblingsbeschäftigung der heimischen Bauern – dem Pschütten.

Nach über drei Stunden Programm, nur unterbrochen durch zwei kurze Pausen, applaudierte das Publikum so lange und euphorisch, das die drei Künstler erst nach zwei Zugaben die kleine Bühne verlassen konnten.