© 2014 . All rights reserved.

Piraten spielen sich den Frust weg

„Na also – es geht doch!“ So oder ähnlich habe sicherlich manche Zuschauer nach dem ersten Sieg der Piraten in der Abstiegsrunde der Bayernliga gedacht haben. Dabei fing es fast wieder so an, wie die letzten Male. Das erste Tor setzten die Gäste aus Haßfurt. Doch direkt im Gegenzug gelang den Freibeutern der Ausgleich und die Partie war wieder offen. Im ersten Drittel gelang dann auch noch während einer 5:3 Überzahl das 2:1. Auch in den Dritteln zwei und drei boten die Genachstädter schönes Eishockey – schnell und einfach war die Devise, die Trainer Norbert Zabel ausgegeben hatte und die oftmals auch umgesetzt wurde.

Den Hawks aus Haßfurt merkte man im weiteren Spielverlauf auch an, dass das Tempo des Spiel sie bei einer Mannschaftsstärke von nur 12 Spielern an ihre Substanz ging. Im letzten Drittel sah es manchmal so aus, als ob die Buchloer ständig einen Mann mehr auf dem Eis hätten, doch mit ihren Kontern blieben die Gäste immer gefährlich. Sowohl Stefan Horneber als auch der für ihm im letzten Drittel im Kasten stehende Michael Berntaler ließen aber gemeinsam mit der Abwehr keinen weiteren Torerfolg zu und so konnten die Piraten mit einem wohlverdienten 9:1 (2:1, 4:0, 3:0) in die Kabine gehen und das Schreckgespenst des Abstiegs erst Mal vertreiben.