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Mittelalter bei Mindelheim

„Der Helfensteiner Tag soll eine Veranstaltung für die ganze Familie sein und nicht nur für die Väter.“ Dieses Ziel haben die Männer und Frauen um Abteilungsleiter Max Spies und Frundberg Festring Vereinsvorsitzenden Hermann Schuster einmal wieder erreicht. Seit nunmehr fast 30 Jahre wird der Helfensteiner Tag an Christi Himmelfahrt im Eichet durchgeführt.

Das gute Wetter hatte viele Ausflügler auf das Vereinsgelände gelockt, wo sie mit einem umfangreichen Programm und Speis und Trank hervorragend umsorgt wurden. Am Morgen fand der traditionelle Feldgottesdienst statt. Den weiteren Verlauf des Tages bis zum frühen Abend wurde dann mit Auftritten von Trommlern und Pfeiffern, Spielgruppen und Tänzern gestaltet.

Die Veranstaltung wurde auch dafür benutzt, drei neue Knechte und eine Marketenderin in das „Fähnlein mit dem Elefanten“ aufzunehmen. Dazu verwandelte sich Max Spies in den Hauptmann Graf Ludwig von Helfenstein. Auch alle anderen Teilnehmer waren historisch passend gekleidet und verhielten und sprachen auch so, wie es in der damaligen Zeit üblich war. Es liegt dem Verein viel daran, Geschichte dadurch zu vermitteln, dass sie gelebt wird.

Eine besondere Ehre wurde Hermann Schuster zuteil. Zum Abschluss der Musterung erhielt wurde er von einer Delegation aus der Mindelheimer Partnerstadt Schwaz aus Tirol zum Ehrensassen des dort ansäßigen Fruntspergfähnleins ernannt. Schwaz war die Heimat von Ulrich von Frundsberg, der im Jahre 1467 Mindelheim gekauft hatte.

Am späten Nachmittag wurde es noch einmal etwas lauter als die Arkebusenschützen ihre Feuerbüchsen vorführten.