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Bockbierfest Pfaffenhausen

Kurz vor dem Ende der Fastenzeit nutzte auch die Musikkapelle Pfaffenhausen die Gelegenheit, ihr traditionelles Bockbierfest zu feiern. Auf dem Programm für die vielen Gäste im Saal des Schützenheims Pfaffenhausen standen neben der Blasmusik Einlagen, ein Ratespiel und eine Tombola. Auch für das leibliche Wohl war mit Speis und natürlich insbesondere Trank gesorgt.

Die Musikkapelle Pfaffenhausen begann den Abend mit „Wir grüßen mit Musik“ und unterhielt die Gäste im weiteren Verlauf des Abends mit fröhlicher Blasmusik, insbesondere Polkas und Märschen. Für die neue Dirigentin war dies ihr erster offizieller großer Auftritt. Teresa Hintner stammt aus Türkheim und hat Anfang dieses Jahres den Taktstock von Maria Schuster übernommen.

So nutzten die Musiker gleich die Gelegenheit, um ihre neue „Chefin“ auf Herz und Nieren zu prüfen. Als Dirigentin der MK Pfaffenhausen müsse man drei Fähigkeiten besitzen – Spontanität, Stabilität und Flexibilität. Für jeden dieser Bereiche galt es, eine Aufgabe zu erfüllen. Sichtlich überrascht war Teresa Hintner, als sie als erstes gebeten wurde, auf der Oboe ihr Können zu demonstrieren. Doch nachdem Taktstock und Instrument getauscht worden waren, überzeugte sie mit ihrer Interpretation von Rod Stewards „Sailing“. Die Stabilität wurde mit einem Glas Bock getestet und ihre Flexibilität stelle sie mit Bravour unter Beweis, als ihre Musiker plötzlich statt des ausgewählten Stückes „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ spielten.

Kopfzerbrechen bereitete den Gästen die Rätselaufgabe. Der Zweite Vorstand Günther Simon hatte in mühevoller Heimarbeit herausgefunden, wie viel Wasser in seine Tuba passt – und dies sollte geschätzt werden. Viele Besucher schätzen ziemlich gut, doch nur einer nährte sich dem Ergebnis von 37,95 Litern bis auf 200 ml an. Als Lohn dafür gab es einen Gutschein über 30 Liter Bier der lokalen Störchle-Brauerei. Viel Freude löste bei den Musikern dann die Spende ebendieses Gewinns für die MK aus.

Die Einlage von Tanja Saulich und Ulrike Braunmiller funktioniert komplett ohne Worte und war sicherlich ein Highlight des Abends. Bahnhofswartesaal, eine Dame von Welt trifft auf ihre bäuerliches Pendant, das ihr Verhalten spiegelt. Nur die verwendeten Materialen sind grundverschieden. Topfdeckel statt Schminkspiegel, Marmelade statt Rouge – ein Höhepunkt folgte dem anderen und sorgte für viel Gelächter im Saal.

Für Spannung sorgte die Tombola mit vielen Preisen von lokalen Sponsoren. Danach wechselt die Musikkapelle das Fach und setzt mit Hits wie „99 Luftballons“ oder „Über den Wolken“ weiter für gut Unterhaltung.