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Generalversammlung der Feuerwehr Nassenbeuren

Die jährliche Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nassenbeuren fand am 22. März im  Landhaus Schützenheim statt. Neben den „normalen“ Tagesordnungspunkten einer solchen Veranstaltung, wie Rechenschaftsberichten und Ehrungen fand an diesem Abend auch ein bedeutender Führungswechsel in der Feuerwehr statt. 18 Jahre lang war Hermann Schuster Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, jetzt sei es an Zeit für eine Übergabe.

Doch bevor die 52 Stimmberechtigten unter den anwesenden Kameraden zur Wahl schreiten konnten, berichtete der scheidende Kommandant nach der Begrüßung durch den Ersten Vorstand, Josef Birkle, vom ereignisreichen letzten Jahr.

Durch die Umstellung auf das neue Alarmierungssystem mit der Integrierten Leitstelle ist die Anzahl der Einsätze im letzten Jahr deutlich angestiegen. Insgesamt fünfzehn Mal sind die Kameraden aus Nassenbeuren zu Einsätzen ausgerückt, so zum Beispiel im Februar zu einem Unfall auf der B16 und im März zu einem Zugunfall. Auch die Brandmeldeanlage in Lohhof sorgte mehrfach für Einsätze.

Für diese Einsätze muss aber auch regelmäßig geübt werden und so hatte jede Gruppe 10 Übungen zu meistern. Die Hauptübung des letzten Jahres, ein Werkstattbrand, wurde zur vollen Zufriedenheit absolviert.

Für die Wahl des neuen Kommandanten wurde nur ein Kandidat benannt, hinter dem auch alle Feuerwehrkameraden standen. Martin Schmid wurde einstimmig von allen Wahlberechtigten gewählt. Ebenso erging es auch Robert Fischer, der zum zweiten Kommandanten gewählt wurde.

Der Mindelheimer Dienstherr der Feuerwehr Dr. Stephan Winter überbrachte Grußworte. Hierbei dankte er den Kameraden für ihre geleistete Arbeit und betonte dass insbesondere auch das Engagement bei den Übungen, die nicht wie die Einsätze durch die Bevölkerung direkt gesehen werden, sehr wichtig sei.

Kreisbrandinspektor Alexander Möbus nahm anschließend die Ehrung für vier Kameraden vor, die 25 Jahre Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr waren. Weiterhin wurden vier Kameraden ihre Urkunden für das Erreichen der höchsten Leistungsstufe 6 überreicht. Schließlich wurde auch der nun ehemalige Kommandant für seine Arbeit der letzten Jahre geehrt und erhielt eine Statue des Heiligen Florians, dem Schutzpatron der Feuerwehrleute.