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Bayerische Meisterschaften im Florettfechten

Die besten Florettfechter aus Bayern hatten sich am letzten Wochenende in der Sporthalle des VfL Buchloe zur Ermittlung ihrer Meister versammelt. Organisator der Bayerischen Meisterschaft war aber der Fechtclub Jengen, dessen eigene Halle für diesen Wettbewerb zu klein war.

Der Umbau der Halle begann bereits am  Freitag. Zehn Fechtbahnen, die Planchen, wurden aufgebaut und die notwendigen Verkabelungen für die Trefferanzeige installiert. Am Samstag kämpften Schüler und A-Jugend in den verschiedenen Altersklassen um den Meistertitel. Am Sonntag wurden die Entscheidungen bei der B-Jugend und den Aktiven, also den Erwachsenen, ausgetragen.

Beim Kampf mit dem Florett gilt es, die kleinste Trefferfläche aller Fechtdisziplinen zu treffen. Lediglich Treffer auf dem Rumpf inklusive Schritt und Hals werden gezählt. Hinzu kommt, dass diese nur bei selbst begonnenem Angriff oder einem Gegenangriff nach einer Abwehr gelten. Um einen Treffer zu registrieren, muss die Spitze des Floretts dabei einen Druck von mehr als 500 Gramm auf der Weste des Gegners ausüben.

Die Bayerischen Meister wurden in einer Gruppenphase und einer anschließenden KO-Phase ermittelt. Sieg oder Niederlage waren in vielen Duellen eng beieinander. Nach dem Gebot „Treffen, ohne getroffen zu werden“ wurde hochkonzentriert und reaktionsschnell auf der Planche gefochten. Gelungen Angriffe wurden dabei bejubelt und auch die eine oder andere Träne nach einem verlorenen Gefecht vergossen.

Wolfgang Klinger, Abteilungsleiter beim Fechtclub Jengen und „Cheforganisator“ zeigte sich mit dem Wettkampf sehr zufrieden. Er könne sich auch gut eine Deutsche Meisterschaft in dieser Halle vorstellen. Er dankte dem VfL Buchloe nochmals ausdrücklich für die Möglichkeit, diese Bayerische Meisterschaft in dessen Halle ausrichten zu können.

Sein Ziel mit diesem Wettkampf war, den Fechtsport wieder einmal in den Fokus zu rücken, den gerade guten Nachwuchs zu finden, ist bei den verfügbaren Konkurrenzangeboten nicht ganz einfach. Interessenten können gerne bei den Trainings vorbei schauen oder sich im Internet informieren. Das der Trainer Gabor Ronai dabei hervorragende Arbeit leistet, zeigt auch das gute Abschneiden der Jengener Fechter (siehe Kasten).

„Ohne Mampf kein Kampf“ – Dies galt natürlich auch bei einem solchen Wettkampf und so konnten die Damen und Herren des „Catering-Teams“ des Fechtclubs mit ihren hervorragenden Angeboten bei Sportlern und Zuschauern punkten. Außerdem war auch noch eine Ausrüsterfirma anwesend, so dass notwendige Erweiterungen der Ausstattung direkt vor Ort vorgenommen werden konnten.

Ergebnisse der Jengener Fechter:

Damenflorett:

Schüler Jg. 2002: Kerstin Wölfle – 3. Platz
Schüler Jg. 2001: Anne Stern – 2. Platz
B-Jugend Jg. 2000: Luzia Wein – 7. Platz
B-Jugend Jg. 1999: Chantal Hohmann – 6. Platz
A-Jugend: Lea Brühmüller – 5. Platz,
Angela Müller – 7. Platz,
Hannah Wein – 8. Platz
Aktive: Verena Müller – 17. Platz

Herrenflorett:

A-Jugend: Tim Stern – 9. Platz,
Marc Brühmüller – 16. Platz,
David Fischer – 26. Platz
Aktive: Marc Stern – 20. Platz