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Verabschiedung von Regionaldekan Reinhold Lappat

Die Umgliederung der Dekanate der Diözese Augsburg war ein viel diskutiertes Thema des scheidenden Jahres. Zum 1. Dezember wurde die Neustrukturierung durch Bischof Konrad Zdarsa in Kraft gesetzt. Diese bedeutet nicht nur, dass aus den bisher 36 Dekanaten nun nur noch 23 hervorgehen. Auch die bestehenden Diözesanregionen wurden aufgelöst. Dies betraf natürlich auch die Region Kaufbeuren/Ostallgäu, deren Regionaldekan Pfarrer Reinhold Lappat war.

Um diesem einen würdevollen Abschied von seinem Amt zu gestalten, wurde am 10. Dezember gemeinsamer Abend des Regionalpastoralrates mit weiteren geladenen Gästen im Gasthof „Grüner Baum“ in Westendorf veranstaltet. Auch der Schnee und die unsicheren Verkehrslage konnten die Gäste nicht an ihrer Teilnahme hindern. Lediglich das geplante Abendlob in der Kirche auf dem Georgiberg musste ob des Wetters ebenfalls in den Gasthof verlegt werden.

Im Abendlob verwies Pfarrer Lappat immer wieder auf neue Anfänge im Allgemeinen. Diese seien mit Vertrauen in die Führung Gottes gut zu meistern. Musikalisch begleitet wurde der gesamte Abend auf Gitarre und Akkordeon.

Das Regionalteam hatte für den Abend ein kleines Programm vorbereitet, bei dem sowohl das leibliche als auch das geistige Wohl der Gäste bedacht war. Der „neue Chef“ des Teams, Domkapitular Dr. Michael Kreuzer, würdigte in seiner Ansprache die bisher geleistete Arbeit und gab einen Ausblick auf die neuen Strukturen. Dabei erinnerte er an die Schaffung der Regionen in den  Jahren von 1974 bis 1977. Er zitierte dabei die Amtblätter der damaligen Zeit. Auch diese Dekanatsreform sorgte für viele Diskussionen und stieß nicht auf allgemeine Zustimmung. So warb er nochmal für die Akzeptanz der aktuellen Reform.

Die 35-jährige Geschichte der Diözesanregion wurde dann in einer Präsentation beleuchtet. Der mit vielen Bildern untermalte Vortrag weckte dabei bei vielen Erinnerungen, machte allerdings auch deutlich, dass die offizielle Amtseinführung von Pfarrer Lappat als Regionaldekan vor gerade einmal  16 Monaten stattgefunden hatte.

Renate Immler, die Regionalsekräterin, danke Pfarrer Lappat nochmals im Namen ihres Teams für die hervorragende Zusammenarbeit. Für den Abschied hatte sie ein besonderes Geschenk vorbereitet. „Auch ein gesegneter Mensch braucht immer wieder den Zuspruch des Segens.“ Daher hatten alle Gäste Segenskarten vorbereitet. Jeder las seine Wünsche vor und legt seine Karte in ein Körbchen, das der Pfarrer dann erhielt.

Der offizielle Teil des Abends klang mit einem gemeinsamen Lied aus, doch auch danach wurden die vielfältigen Gespräche noch weiter fortgesetzt.