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Adventskonzert Hoffnungskirche Buchloe

Viel anheimelnder konnte die Adventszeit nicht anfangen. Der Schnee hat Buchloe leicht eingezuckert und die ersten Lichterdekorationen waren zu sehen. Was lag daher näher, als diese Stimmung noch durch ein Adventskonzert zu vertiefen.

Zu einem solchen ist am 2. Dezember in die evangelische Hoffnungskirche nach Buchloe eingeladen worden. Die Kirche war gut gefüllt und so freute sich Pfarrer Christian Fait in seiner Begrüßung, dass er mit so vielen Menschen gemeinsam den Beginn der Adventszeit und den Ausklang des ersten Adventssonntages begehen konnte.

Das Konzert bestand aus einer sehr gelungenen Mischung aus „alter“ und „neuer“ Kirchenmusik, aus klassischen und modernen Stücken. Den Beginn machte Uta Mantwill, die nach nur zwei Jahren „Lehrzeit“ an der Orgel „Festival Postlude“ von Cuthbert Harris mit sehr viel Selbstbewußtsein vortrug. Klein aber fein, diese Aussage trifft sicherlich auf den Projekt-Kirchenchor unter der Leitung von Karin Epp zu. Mit nur 18 Ensemblemitgliedern boten sie drei klassische, ruhige Lieder dar. Alle Stimmen harmonierten und ergänzten sich dabei wunderbar untereinander und mit der Flötenbegleitung.

Wie die Art der Musik, so wechselte auch immer wieder der Ort der Aufführung von der Bühne zur Balustrade. Für den Rest des Konzertes hatte Brigitte Imminger an der Orgel Platz genommen. Sie zeigte, dass dieses Instrument sehr vielschichtig ist und sowohl mit dem Gesang von Heinz Kössler als auch mit dem Flötenspiel von Maria Marschner eine musikalische Einheit bilden kann. Dazu wurden klassische Stücke wie „Großer Herr, o starker König“ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach oder Andante und Gavotte aus der Sonatta in C-Dur von Jean Baptiste de Gant Loeillet dargeboten.

Zwischen diesen traditionellen Kirchenliedern sorgte das Trio aus Anette Böckler (Gesang), Christian Fait (Gitarre) und Andreas Henning (Keyboard) für überwältigenden Applaus. Die beiden Stücke „Wir warten auf das Licht“ und „Wo ich auch stehe“ zeigten wunderbar, wie modern Kirchenmusik sein kann. Rhythmusbetont und mitreißend in der Melodie war es aber insbesondere die Stimme und die Interpretation durch Anette Böckler, die begeisterte.

Das Ende des Konzertes gestaltete der Gospelchor S(w)inging Gospel. Steve Graf hatte die Leitung von der erkrankten Annette Fait übernommen. Doch auch dieser Wechsel konnte die Frauen und Männer des Chors nicht daran hindern, schwungvoll auf der Bühne zu musizieren, so dass die Zuschauer automatisch mitklatschen mussten.

Zum Ende des Konzerts holt Christian Fait alle Akteure auf die Bühne, um ihnen zu danken und lud die Besucher des Konzerts zu einem Ausklang im Kirchhof bei Glühwein und Christstollen ein. Die Erlöse daraus werden wiederum der Kirchenmusik zugutekommen.