© 2012 . All rights reserved.

Ziel im Visier – Offene Türen bei Buchloer Schützenvereinen

Im Rahmen der bundesweiten Aktion „Ziel im Visier – Zukunft Schützenverein“ haben die Königlich privilegierte Feuer­schützen­gesellschaft Buchloe (FSG) und der Zimmerstutzen-Schützen­verein Lindenberg am 6. Oktober zum  Tag der offenen Tür eingeladen. Die Aktion wurde vom Deutschen Schützenbund (DSB) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Olympischen Sportbund initiiert, um den Schießsport wieder positiv in den Blickpunkt der Öffentlichkeit zu rücken.

Bei den Schützen in Buchloe präsentierten sich alle Sparten. Insbesondere die Bogenschützen zogen dabei viele Interessierte an. „Groß machen, Bogen ins Ziel bringen, die Sehne zurückziehen, bis sie Kinn und Nase berührt und loslassen.“ Diese Anweisungen hören sich einfach an, doch beim praktischen Ausprobieren lernten die Interessierten, dass hier ein Sport betrieben wird, der Körper und Geist gleichzeitig fordert. Auf dem Schießstand konnten auch Luftgewehre und Kleinkaliber-Sportpistolen ausprobiert werden. Die kleinen Ziele in 25 Meter Entfernung präzise zu treffen, stellte auch hier die Besucher vor ungeahnte Herausforderungen.

Werner Wörle, Vorstandsmitglied im Buchloer Verein, äußerte sich sehr zufrieden mit dem Besucherandrang. Über den ganzen Tag verteilt kamen ca. 70 Gäste zu der Veranstaltung.  „Die ganze Zeit war ein Kommen und Gehen und so blieb ausreichend Zeit, um die Fragen der interessierten Besucher zu beantworten und allen, die wollten, die Gelegenheit zu geben, um selbst einmal mit dem Luftgewehr, der Sportpistole oder dem Bogen zu schießen.“

Auch die Lindenberger Schützen hatten sich stark ins Zeug gelegt und allerhand organisiert. Neben der Gelegenheit, selbst mit dem Luftgewehr oder, komplett ungefährlich, mit einem Lichtgewehr den Sport auszu­probieren, hatten sie in den Gasträumen des Schützenheims eine Ausstellung über den Sport und die Geschichte des Vereins aufgebaut. Hier konnte man u.a. die Entwicklung der Waffen vom Zimmerstützen bis zum modernen Luftgewehr ansehen. Im Gegensatz zu ihren Buchloer Kameraden konnten die Lindenberger aber nicht sehr viele Gäste begrüßen. Sicherlich ein Grund dafür war ein Trauerfall in Lindenberg, der auch der Grund für die Absage des geplanten musikalischen Abschlusses war. Hubert Heckl, 1. Vorstand des SV Lindenberg, lud aber alle Interessierten ein, beim wöchentlichen Schießtraining Montags oder Freitags einfach einmal vorbeizuschauen.