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Carport Open Air in Weinhausen

Auf dieses Ereignis haben sich die Protagonisten des Abends lange vorbereitet. Am 28. Juli wurde heuer bereits zum fünften Mal das Carport Open Air in Weinhausen veranstaltet. Diese wurde von Dr. Karl Huber ins Leben gerufen, um den Schülern seiner Gitarrenschule eine Bühne zu bieten, auf der sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und den verdienten Lohn für die lange Probenarbeit erhalten können – den Applaus und die Anerkennung durch das Publikum.

Als Open Air ist die Veranstaltung natürlich immer wetterabhängig, aber schon in der Ankündigung war zu lesen, dass eine Absage allenfalls bei akuter Unwetter­gefahr in Betracht gezogen wird. Von einem solchen war aber weit und breit nichts zu sehen. Viel mehr war es ein herrlicher, lauer Sommerabend, so dass sich die Bänke in der Auffahrt rasch mit Zuschauern füllten, als ab 15:00 Uhr sie Saitensterne auf die kleine Bühne traten.

Diese befand sich tatsächlich im Carport. Auf der relativ kleinen Fläche wurde aber recht viel untergebracht. Schlagzeug, Keyboard, verschiedene Verstärker, akustische und E-Gitarren sowie Bässe und Mikrophone füllten den Platz gut aus, erst recht, nachdem die Musiker die Bühne betreten hatten.

Die Saitensterne als „Opener“ präsentierten klassische und poppige Ensemblemusik. Deutlich rockiger wurde danach der Auftritt von Broken Plex. Sie präsentierten viele eher unbekannte Stücke, weg vom Mainstream und zeigten mit ihren knackige Rock-Covers und Improvisationen, was sich mit entsprechender Übung alles aus den Instrumenten herauslocken lässt.  Hier wurde auch das hervorragende Verhältnis zwischen Karl Huber und seinen Schülern sichtbar, als er bei einem rhythmisch sehr anspruchs­vollen Stück mit ganzem Körpereinsatz die Einsätze vorgab und liebevoll „das Rumpelstilzchen“ genannt wurde.

Vor dem abschließenden Auftritt der Huber&Schwarz Band kam noch Crazy Bunch auf die Bühne. „Eigentlich ´ne Girlband“ – so stand es im Programm und die vier Mädels sangen und spielten sich mit aktuellen Pophits in die Herzen der Zuhörer.

Mit seiner eigenen Band brachte Karl Huber dann den Abend zu einen runden Abschluss. „50 years Rolling Stones and no end“ war der Titel ihres Programms, das aber nicht nur Stones-Songs enthielt, sondern auch solche ihrer Zeitgenossen wie Velvet Underground, Creedence Clearwater Revival oder Greatful Dead.

Alle Auftritte sind bei den Zuhörern gut angekommen und das größte Lob für die Künstler war sicherlich: „Das war ja noch besser als letztes Jahr!“