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Gottesdienst zur Feier der Ehejubilare

Schon zu einer schönen Tradition hat sich der Ehejubiläums-Gottesdienst entwickelt, der heuer am 17. Juni gefeiert wurde. Der Altarraum war feierlich geschmückt. Unter einem Rosenbogen, der mit weißen Rosen und grünen Zweigen geschmückt war, standen zwei Stühle mit weißen Hussen. Über diesen hingen noch zwei Ringe aus Buchs als Zeichen für die Verbindung, die hier gefeiert werden sollte.

„Gut, dass wir einander haben“ – mit diesem Lied begann der Gottesdienst, bei dem das Thema Liebe, Beziehung und Vertrauen im Mittelpunkt stand. Der Arbeitskreis  „Ehe und Familie“ der Pfarreiengemeinschaft Buchloe hatte alle Paare, die heuer ein rundes Jubiläum feiern, egal ob fünf oder sechzig gemeinsame Jahre zu diesem Dankgottesdienst eingeladen und ungefähr vierzig Paare waren dieser Einladung gefolgt.

Der Gottesdienst wurde von Benefiziat Roland Högner geleitet. In seiner Predigt ging er direkt auf die beiden leeren Stühle auf dem Altar ein. „Wer soll da sitzen?“ fragte er. Doch natürlich sollte keiner besonders herausgehoben werden, denn alle Paare sollten gefeiert werden. So wurde der Platz freigelassen und war doch im Geiste für alle Jubelpaare.   Im weiteren Verlauf ging er auf die Liebe und das notwendige Vertrauen, auch in Gott, ein. Dieser Gottesdienst diene als Ruhe- und Haltepunkt auf dem gemeinsamen Weg und Dank an die Paare.

Zum Ende des Gottesdienstes kamen die Kinder, die an der Kinder­kirche teilgenommen hatten herein. In den Händen hielten sie Teelichter in kleinen roten Gläsern, mit denen sie ein Herz vor dem Altar vervollständigten.

Der Gottesdienst wurde durch den Kolping-Chor Chorisma begleitet. Die Musik war dabei dem Anlass angemessen fröhlich und schwungvoll. Die Stimmen der Chordamen und –herren wurden dabei auch durch Gitarre, Querflöte, Geige, Keyboard und Congas unterstützt.

Zum Abschluss des Gottesdienstes erhielten die Jubilare kleine, handgefertigte Geschenke. Danach gab es für sie und ihre Angehörigen noch einen kleinen Umtrunk. Für die musikalische Unterhaltung dabei sorgte Ludwig Städele mit seinem Akkordeon.