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Versteigerung von Fundsachen

„Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten – verkauft!“ – Diese berühmten Worte waren bei der Versteigerung von Fundsachen vor dem Rathaus in Buchloe ziemlich oft zu hören.
Bereits zum zweiten Mal führte die Verwaltungsgemeinschaft Buchloe eine solche Aktion durch, bei der Gegenstände, die im Fundbüro abgegeben, aber nicht innerhalb eines halben Jahres abgeholt worden waren, an den Meistbietenden versteigert werden.
Über fünfzig Kaufinteressenten und Neugierige hatten sich schon vor dem offiziellen Beginn um 10:00 Uhr vor dem Rathaus versammelt, um die Objekte näher unter die Lupe zu nehmen. Dabei hörte man immer wieder mal ein „Naja, wenn es nicht zu teuer wird, nehme ich es mit.“ Und so manch einer überlegte sich, wie viel er den maximal bieten wollte.
Pünktlich mit dem Schlagen der Rathausuhr begann dann die Versteigerung. Dazu stiegen der Geschäftsstellenleiter Arthur Salger und Ingried Knülle die improvisierte Bühne auf einem Pkw-Anhänger und erläuterten den Ablauf und die Rahmenbedingungen dieser Aktion.
Startgebot für jedes der 78 Objekte waren zwei Euro und auch die Steigerungsschritte waren jeweils zwei Euro. Erworbenes Gut musste sofort bezahlt und mitgenommen werden. Versteigert wurden vor allem Fahrräder, doch auch einige Kleinteile wie Uhren oder Handys kamen unter den Hammer. Zu den kuriosen Objekten zählten sicherlich ein Motorradhelm und ein gefüllter Rucksack.
Begonnen wurde mit einem Fahrrad, das sicherlich schon mal bessere Zeiten gesehen hatte und so musste sich Arthur Salger auch redlich mühen, bis er ein Gebot dafür bekam. Bei diesem einen Gebot blieb es dann auch und so war hatte das Fahrrad für zwei Euro einen neuen Besitzer gefunden. Doch es gab auch einige Objekte, bei denen sich so etwas wie ein kleines Bieter-Duell entwickelte und der Preis sich dann bis über dreißig Euro entwickelte.
Ab der Mitte der Veranstaltung lichtete sich das Publikum dann Zusehens, was einerseits wohl daran lag, dass die gewünschten Objekte schon ersteigert waren und anderseits leichter Regen eingesetzt hatte. Doch auch die meisten verbliebenen Gegenstände fanden ihren Käufer und so konnte die Versteigerung mit einem Fahrrad für 28 Euro abgeschlossen werden.
Nur ca. zehn Artikel fanden keinen Käufer. Diese werden jetzt der Verwertung zugeführt. Insgesamt konnten ca. 410 Euro eingenommen werden, die in die Kasse der Verwaltungsgemeinschaft fließen und Platz für neue Fundsachen ist jetzt auch wieder geschaffen.