Die Kapelle in Ummenhofen vor der Renovierung im Mai 2011 während der Antoniusfeier
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Bürgerversammlung Ummenhofen

Am 14.11.2011 fand im Gasthaus Oberhofer die jährliche Bürgerversammlung für Ummenhofen statt. Die Gaststube war gut gefüllt – die Gelegenheit zum Einblick in die Situation der Gemeinde wollten sich viele nicht entgehen lassen.
Wie schon in Jengen berichtete Bürgermeister Franz Hauck über das vergangene Jahr in der Gemeinde und insbesondere über Einnahmen und Ausgaben. (BZ berichtete) Direkt betroffen waren die Ummenhofener mit der Renovierung der Antonius-Kapelle, die mit 44.000 Euro veranschlagt war, aber auf Grund der vielen Eigenleistung der Bürger deutlich günstiger umgesetzt werden konnte. Dafür sprach Hauck den Bürgern nochmals seinen Dank aus.
Die Fragerunde eröffnete Gerhard Klaner. Er kritisierte den schlechten Zustand vieler Feldwege. Dies führte zu einer angeregten Diskussion, da der Bürgermeister nur die Bereitstellung von Material und Geräten zusagen konnte. Er bat hier insbesondere um Eigeninitiative und richtete den Appell an die Landwirte, verursachte Verschmutzungen und ähnliches zeitnah selbst zu beseitigen.
Ein ähnlich kontroverses Thema war die Breitbandversorgung von Ummenhofen, da der Ort nicht vom Ausbau in den anderen Ortsteilen von Jengen profitieren konnte. Grund hierfür sei die bereits vorhandene Versorgung mit DSL mit einer Geschwindigkeit von ein bis zwei Mbit/s, die eine Förderung unmöglich machen, führt der Bürgermeister aus. Allerdings sei in näherer Zukunft der Zugang zum Internet per LTE-Technik durch Telekom und Vodafone zugesagt.
Hermann Altheimer kam nochmal auf die Renovierung des „Käppele“ zu sprechen und lobte die beteiligten Handwerker, insbesondere die Zimmerei Weiß aus Dillishausen, die nicht nur hervorragende Arbeit geleistet haben, sondern auch die Kapelle besenrein hinterlassen haben.

Blogergänzung
Eine solche Bürgerversammlung ist sicherlich kein Highlight für einen Journalisten, aber auch so etwas gehört natürlich dazu. Trotzdem war sowohl der Bericht des Bürgermeisters als auch die Fragerunde am Ende durchaus interessant. Einen solchen Einblick in die Haushaltszahlen erhält man nicht so ohne weiteres und insbesondere die Präsentation der Haushaltsentwicklung über den Lauf der Zeit war ziemlich erhellend.