Riesenstimmung auf der Tanzfläche
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Jubiläumsfeier des VfL Buchloe

Passend zum zu feiernden Jubiläum hatte der VfL Buchloe am 11.11.11 in seine Turnhalle eingeladen. Im Jahre 1900 wurde der „Turnverein für alle Leut“ ins Leben gerufen und somit feiert man heuer den 111 Jahrestag.
Die Halle war mit ca. 300 Gästen gefüllt und es war für alles gesorgt, damit der Abend zu einem vollen Erfolg werden konnte. Für das Essen sorgte in gewohnter Qualität Knie Gastronomie und neben dem normalen Getränkestand gab es noch ein Bar, die sehr gut angenommen wurde.
Die musikalische Unterhaltung wurde hervorragend durch die Band B12 übernommen, die eine frische Mischung vielfältiger Coversongs präsentierten. Anfangs servierten sie hauptsächlich Schlager und Oldies doch im Laufe des Abends drehten sie kräftig auf und gingen zu aktuellen Titeln und rockigen Nummern über. Besonderen Unter¬haltungswert boten dabei die Einlagen vom Bandleader, der optisch immer wieder mit Imitationen berühmter Stars auftrumpfen konnte. So besuchten Hansi Hinterseer und Tina Turner die Bühne und auch Elvis ist nicht tot, denn er hatte einen mitreißenden Auftritt in der VfL-Halle.
Die Band sorgte für eine super Stimmung und so war die Tanzfläche eigentlich immer voll – außer sie wurde als Bühne für einen Show-Act benötigt. Mehr als nur einen Hauch von Exotik verbreiteten die Damen der Bauchtanzgruppe, die in ihren farbenfrohen Kostümen durch die Halle wirbelten. Passend zum Beginn der närrischen Zeit zeigte die Teeniegarde der Waalonia ihr Können. Und natürlich war auch die Hip-Hop-Tanzgruppe „Reflex“ unter der Leitung von Klarissa Birovescu mit ihrem Programm vertreten. Sie haben erst im Mai ihren Titel als Deutscher Meister beim ASDU German Open verteidigen können und sind damit zu Recht ein Aushängeschild für den VfL Buchloe.
Teil der Feier waren auch die Ansprachen von Hubert Müller, dem Vereinsvorsitzenden, und Hans Albertshofer. Beide betonten insbesondere den familiären Zusammenhalt des Vereins und lobten die vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne die ein solches Vereinsleben gar nicht möglich wäre. Gerade das letzte Jahr war mit der Erweiterung der Halle sehr anstrengend und so sollte mit dieser Veranstaltung allen etwas zurückgegeben werden. Die Vereinsgeschichte wurde dann in Versen präsentiert, denen Franz Lachenmair die richtige Würze verliehen hatte.
Die Glückwünsche des Bayerischer Turnverbandes überbrachte Manfred Odendahl, Vorsitzender des Untergau Ostallgäu, der auch Hubert Müller nochmals für sein langjähriges Engagement dankte.
Um Mitternacht wurden die Hauptpreise der Tombola verlost. Die Preise im Wert von über 3.000 Euro wurden von Firmen und Privatleuten gesponsert. Die gelungen Feier dauerte bis zum frühen Morgen, doch schon ab 9.00 Uhr waren wieder die fleißigen Helfer am Werk, um die Halle wieder für die sportlichen Aktivitäten herzurichten.

Blogergänzungen:
So, die Bilder sind jetzt da, viel Spaß beim Anschauen.

Für dieses Event hatte ich mich schon recht frühzeitig bei der Zeitung beworben, den die Veranstaltungen vom VfL sind eigentlich immer schön und ich wollte sowieso dort hingehen – da kann man dann auch das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Zur Party selbst will ich gar nicht mehr viel sagen außer: Es war ein schöner Abend mit netten Gespräch und auch etwas Tanz (glücklicherweise wurde ich dabei nicht fotografiert 😉 )
Zum Fotografieren will ich aber noch ein paar Worte verlieren. Als ich am Abend in die Halle gekommen bin, dachte ich erstmal: „Oh, Mann!“ Die Beleuchtung gedämpft zu nennen, wäre fast schon übertrieben. Die normalen Lichter waren alle!!! ausgeschaltet, es gab ein paar Kerzen auf den Tischen und etwas schummeriges Licht von den Seiten. Es heißt zwar immer, man kann mit jeder Kamera gut Bilder machen, aber meine kleine Canon rauscht ab ISO 400 halt doch vernehmlich (Bitte Canon, bringt doch endlich die neue 5D raus). Also musste mal wieder der Blitz aus der Tasche und auch wenn der Blitz nur als Zusatzbeleuchtung diente (Kamera auf Manuell oder Zeitautomatik), gab es auf vielen Bildern doch ganz schöne Schlagschatten. Indirektes Blitzen ging leider nicht, denn die Decke ist doch einige Meter hoch und auch nicht gestrichen. Aber für die Verhältnisse bin ich mit der Ausbeute an Bildern doch ganz zufrieden. Allerdings wäre mir beinahe der Speicher ausgegangen, da mich meine Zusatzchips zu Hause gelassen hatte – mit mehr als 350 hatte ich einfach nicht gerechnet, aber es ging sich gerade so aus.